DIE SCHÖNSTE METROPOLE NEUENGLANDS

Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von amerikanischen Großstädten. 

Zu voll, zu laut, zu hektisch…

Für Boston in den USA mache ich allerdings gerne eine Ausnahme!
Die Ostküstenmetropole ist irgendwie anders und hat für mich einen ganz speziellen und entspannten Charme.

Man munkelt oft, dass Boston die europäischste aller Städte in den USA ist, und vielleicht ist da was dran. Ich liebe Städte, die man zu Fuß erkunden kann, die am Meer liegen, die viele Kontraste und jede Menge Abwechslung bieten!

Und Boston lässt in dieser Hinsicht keinerlei Wünsche offen. Um die Stadt und das Zusammenspiel von alten historischen Gebäuden und modernen Wolkenkratzern zu entdecken, solltest Du Dir auf jeden Fall zwei Tage Zeit nehmen.

In diesem Artikel verrate ich Dir meine absoluten Highlights, die Du unbedingt für Deinen Besuch in Boston einplanen solltest. 


Lunch im „Top of the Hub“ mit 360 Grad Panorama

Wenn ich eine Großstadt erkunden will, habe ich immer zuerst das Bedürfnis mir einen Überblick zu verschaffen.

Das geht in Boston am allerbesten von der Aussichtsplattform in der 50. Etage des Einkaufs- und Geschäftszentrums Prudential Center.

Allerdings ist ein Besuch des Skywalks mit USD 20,– Eintritt pro Person ganz schön happig!

Hier also mein Tipp:

Wenn Du schon so viel Geld in diesen 360 Grad Rundumblick investieren willst, warum gönnst Du Dir dann nicht ein leckeres Lunch mit dem Panorama inklusive?

Mit anderen Worten, fahre einfach noch 2 Etagen höher bis ins „Top of the Hub“ Restaurant und genieße von dort den atemberaubenden Blick auf Boston, Cambridge und darüber hinaus.

Hier zahlst Du für die gleiche Aussicht wie auf dem Skywalk keinen Cent und lässt Dir dazu ein leckeres Mittagessen schmecken.

Natürlich sind die Essenspreise in diesem feinen Ambiente schon gehoben, einen Burger oder ein gut belegtes Sandwich bekommst Du allerdings auf jeden Fall für den Gegenwert, den Du sonst für den reinen Ausblick mit Audio Guide zwei Etagen tiefer gezahlt hättest. 🙂

Also, lass es Dir schmecken und enjoy the view…

Boston USA Prudential Center Skyline Panorama

Boston Duck Tours – Quack, Quack 😉

Achtung, ich warne Dich vor: diese Tour wird kitschig, übertrieben und laut, anders gesagt „Ami“-Style Faktor 100%, aber hey, wir sind schließlich in den USA, und da kann man den Spaß auch als grummeliger Europäer mal mitmachen. 😂

Falls Du noch nie von einer solchen Duck Tour gehört hast, das sind Stadtrundfahrten mit einem Amphibienfahrzeug, das sich sowohl auf der Straße als auch auf dem Wasser fortbewegen kann.

Und das fand ich echt witzig und empfehlenswert, weil man auf diese Weise die wichtigsten Hotspots downtown abfährt und auch noch die großartige Skyline von Boston und Cambridge vom Charles River aus bewundern kann.

Der Spaß dauert 80 Minuten, und je nachdem welchen durchgeknallten Guide, der sich hier passenderweise „ConDUCKtor“ nennt, Du bekommst, ist mehr oder weniger gutes Alleinunterhaltungsprogramm inklusive.

Wir hatten einen wahren Comedian, der die Geschichte Bostons echt amüsant mit Anekdoten aus seinem Leben verknüpft hat, so dass die Tour noch kurzweiliger war.

Bei unserer Tour durften Freiwillige die „Ente“ auf dem Wasser sogar selbst steuern.

So eine Tour kostet derzeit USD 41,99 pro Erwachsenen.

Mein Tipp: Wenn man vorab online ein sogenanntes „Early Duck Ticket“ mit einer Abfahrt um 9 Uhr bzw. 9.30 Uhr erwirbt, kann van bis zu USD 9,50 Rabatt profitieren. Es gibt auch vergünstigte Familientickets. 

Die Touren starten täglich (allerdings nicht in den Wintermonaten) von drei verschiedenen zentralen Stationen aus: Museum of Science, Prudential Center und New England Aquarium.

Weitere Infos und Buchung unter: www.bostonducktours.com

Na dann, ich sag nur „Quack, Quack“…. 😉

Obwohl die Duck Tours Tourispektakel vom feinsten sind, für mich ein echtes Highlight!

Boston Duck Tours Skyline

Freedom Trail – Lots of History

So, nachdem Du nun den perfekten ersten Eindruck der City von oben (Prudential Center), zu Land und zu Wasser (Duck Tour) erhalten hast, wird es Zeit Boston zu Fuß zu erkunden.

Der bekannte und geschichtsträchtige Freedom Trail führt kinderleicht immer entlang einer roten Linie auf der Straße an allen historischen Stätten, die bei der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung eine Rolle gespielt haben, vorbei.

Auch hier kann man natürlich geführte Touren buchen mit historisch kostümierten Guides und allerhand Tamtam drumherum, aber nach der Boston Duck Tour war mir dann doch eher nach einem individuellen Rundgang.

Je nachdem, ob man sich die einzelnen historischen Stätten auch von innen anschaut oder einfach nur die Strecke abläuft, braucht man für den kompletten Trail (ca. 4-5 km vom Start am Boston Common Park bis zum Ziel am Bunker Hill Monument auf der anderen Seite des Flusses) zwischen zwei Stunden und einem ganzen Tag.

Egal wie geschichtlich Du interessiert bist, der Freedom Trail bietet einfach die perfekte Möglichkeit, die Stadt zu besichtigen und die einzigartigen Kontraste zwischen hochmodernen Wolkenkratzern und alten Backsteingebäuden zu bewundern.

Wir sind den Weg nicht ganz bis zum Ende gelaufen und haben den Spaziergang schon am Friedhof im North End Viertel beendet (kurz vor der Brücke über den Charles River).

Boston USA Boston Freedom Trail Markierung
Eine der Markierungen für den Freedom Trail in Boston
Boston USA Freedom Trail Massachusetts State House
Massachusetts State House - am Start des Freedom Trails

Das lag aber nicht daran, dass uns der Weg zu langweilig war, sondern an den vielen leckeren Gerüchen aus den unzähligen Restaurants des italienischen Stadtviertels. Da konnten wir dann irgendwann nicht mehr widerstehen und sind aufgehalten worden… 😉

Wer aber den kompletten Trail läuft und keine Lust hat, den gleichen Weg wieder retour zu gehen, kann nach dem Besuch des Kriegsschiffes USS Constitution den nächsten Pier ansteuern und mit der regelmäßigen Fähre bis zum Aquarium zurückfahren.

Für ein paar USD pro Person hat man dann noch eine kleine Hafenrundfahrt dabei und kann nochmal den Blick auf die Skyline und startende Flugzeuge genießen.

Meine persönlichen Highlights des Freedom Trails waren übrigens Faneuil Hall mit dem Quincy Market und der Friedhof Copp’s Hill Burying Ground , der über der Stadt auf einem Hügel liegt und echt idyllisch ist.

Boston USA Freedom Trail Skyline Gebäude alt und neu
Old State House - Die typischen Gegensätze zwischen Alt und Neu in Boston
Boston USA Freedom Trail Friedhof
Copp's Hill Burying Ground
Boston USA Freedom Trail Friedhof
Copp's Hill Burying Ground

Boston Public Library – oder „Harry Potter in Venedig”

Im schönen Stadtviertel Back Bay, nicht weit vom Prudential Center und dem Copley Square entfernt, befindet sich die wunderschöne öffentliche Bücherei.

Eine Attraktion für die Sparfüchse unter Euch, da kein Eintritt verlangt wird, und gleichzeitig ein Ruhepol in der Stadt, der zum Entspannen einlädt!

Man fühlt sich hier ins alte Venedig versetzt, wenn man die klassischen Treppenhäuser mit beeindruckenden Wand- und Deckenmalereien betritt oder im wunderschönen Innenhof (mit Springbrunnen und angeschlossenem Café) verweilt.

Der absolute Höhepunkt war für mich aber der imposante Lesesaal im Obergeschoss des alten Teils der Bibliothek.

Fast unwirklich hat er auf mich gewirkt mit den alten grünen Leselampen und den schweren Eichentischen. Wie in einem Harry Potter Film! 🙂

Diese Bibliothek, die irgendwie eher wie ein Museum wirkt, solltest Du Dir auf keinen Fall entgehen lassen!

Kurze Anmerkung: Im ganzen Stadtviertel Back Bay mit der edlen Einkaufsstraße Newbury Street, der Trinity Church und dem schicken Shopping Center Copley Square kannst du ganz locker einen schönen halben Tag verbringen! Wunderschöne Backsteingebäude, ruhige Parks und kleine Boutiquen  laden zum Flanieren ein.

Boston USA Boston Public Library Lesesaal
Der imposante Lesesaal in der Boston Public Library
Boston USA Back Bay Trinity Church
Unterwegs im Stadtviertel Back Bay
Boston USA Boston Public Library Innenhof
Innenhof in der Boston Public Library
Boston USA Boston Public Library Gebäude
Boston Public Library

Boston Public Garden/ Boston Common – Die Show der Squirrels

Die im Herzen von Boston nebeneinander liegenden Parkanlagen Boston Public Garden und Boston Common eignen sich perfekt um eine kleine Pause vom Sightseeing einzulegen.

Was gibt es hier zu sehen?

Außer den üblichen Grünflächen, Parkwegen und Bänken sind die eigentlichen Stars die vielen Squirrels, kleine nordamerikanische Grauhörnchen, die einfach ÜBERALL in den Parks herumtollen.

Sie haben jegliche Scheu vor den Menschen verloren und sind so handzahm (und natürlich gierig), dass sie sofort in Scharen angelaufen kommen, sobald man sich auf eine Bank gesetzt hat.

Es macht einfach riesigen Spaß, den kleinen Rackern dabei zuzusehen, wie sie den Leuten in die Einkaufstaschen schauen um irgendetwas Leckeres zu ergattern!

Bei gutem Wetter treten Live-Musiker und ein paar Straßenkünstler auf, es gibt einige Foodtrucks und immer irgendetwas zu beobachten.

Der Blick auf die ringsum gelegene Skyline, die Schwanenboote im großen Teich und die niedlichen Entenskulpturen „Make way for ducklings“ – alles ist zwar nicht spektakulär, aber einfach nett anzusehen.

Die zentrale Lage zwischen Beacon Hill und Back Bay machen die Parks einfach zum optimalen Zwischenstopp zum Entschleunigen.

Nicht zu vergessen: im Boston Common befindet sich auch das Visitor Center, an dem der Freedom Trail offiziell startet und man sich mit Stadtplänen und Infos eindecken kann.

Boston USA Boston Public Garden Eichhörnchen

Beacon Hill – Wohnort der Reichen und Schönen

Der Boston Common Park ist auch ein guter Ausgangspunkt, um den herrlichen Stadtteil Beacon Hill zu erkunden.

Für mich mit Abstand das allerallerschönste Stadtviertel und wohl auch mit Abstand die teuerste Wohngegend (ich sag nur: „Tom Brady“).

Nirgendwo sonst in Boston findest Du solche malerische, historische Backsteinreihenräuser und kopfsteingepflasterte enge und teilweise steile Gassen.

Dazu die schmiedeeisernen Rettungsleitern und die alten noch mit Gas betriebenen Straßenlaternen…

Alles ist wunderbar gepflegt und dekoriert, ich hatte das Glück zu Halloween dort flanieren zu können, so dass natürlich die Häuser und Vorgärten erst recht opulent geschmückt waren.

Ich, als eingefleischter „Türenfan“ 😉 kam aus dem Staunen über die prachtvoll mit Kürbissen, Blumen und Gespenstern verzierten Hauseingänge gar nicht mehr heraus und habe ein Foto nach dem anderen geschossen!

Boston USA Beacon Hill Restaurant
Boston USA Beacon Hill Kürbis Halloween
Boston USA Black Heritage Trail Karte Beacon Hill
Black Heritage Trail, Quelle: Wikipedia, See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons

Am besten lässt sich Beacon Hill entdecken, indem man dem „Black Heritage Trail“ oder auch „Historic Trail of the African Americans“ folgt, der kreuz und quer und vor allem auf und ab durch das Viertel führt.

Dies ist nur ein kleinerer Spaziergang von ungefähr 30 Minuten, der verschiedene historisch bedeutsame Stätten für die afroamerikanische Bevölkerung passiert.

Ein ganz bekanntes Fotomotiv, für das ich mich sogar kurz anstellen musste, ist die Acorn Street, eine besonders schnuckelige kleine Gasse mit abgerundetem Kopfsteinpflaster.

Malerisch, ohne Frage, aber halt auch ein beliebter Instagram-Hotspot für alle Hipster und Models…

Boston USA Acorn Street Beacon Hill
Die berühmte Acorn Street in Beacon Hill
Boston USA Indian Summer Beacon Hill
Indian Summer in Beacon Hill

Das ganze Viertel strahlt eine besondere Atmosphäre auf und ist ein wahrer Ruhepol abseits des viel begangenen Freedom Trails.

Obwohl es auch hier (vor allem in der Charles Street) natürlich viele kleine Boutiquen, Bars und Kneipen gibt, die total einladend ausschauen!

Ich habe es so genossen, hier entspannt herumzubummeln und die schöne Architektur zu bestaunen.

Es fühlte sich für mich wie eine Zeitreise ins England des 19. Jahrhunderts an.

Kein Wunder, dass ich dem Charme des gepflegten Beacon Hills sofort erlegen bin. 🙂

Falls Du noch mehr Bilder vom traumhaften Indian Summer in Neuengland sehen möchtest, schau unbedingt in meinem Blogbeitrag über den Acadia National Park in  Maine hinein. Es ist einfach unfassbar, wie die Farben in dieser Jahreszeit förmlich explodieren! 

Boston USA Black Heritage Trail Indian Summer Beacon Hill
Am Startpunkt des Black Heritage Trails

Boston Waterfront & Harbor Walk

Boston USA Boston Waterfront Boston Harbor Walk
Boston Waterfront
Boston USA Boston Waterfront Boston Harbor Walk
Boston Waterfront

Maritimes Flair und Hafenluft kannst Du an der Boston Waterfront schnuppern.

Wie eine Promenade wurde entlang der verschiedenen Piers und Hafenbecken der Boston Harbor Walk angelegt, den Du übrigens nicht nur zu Fuß, sondern auch super mit dem Fahrrad entdecken kannst.

Hier legen die Schiffe und Fähren nach Cape Cod und Nantucket Island ab, auch Whale Watching Touren und Wassertaxi-Service gehen hier an den Start, und man kann herrlich die startenden und landenden Flugzeuge am nahe gelegenen Flughafen beobachten.

Überall gibt es Holzstege und Sitzgelegenheiten, Möwen fliegen umher, Yachten liegen in den Marinas vor Anker.

Von Hektik keine Spur! 🙂

Der Blick über die Bucht und die Aussicht auf die Skyline ist herrlich, vor allem natürlich bei schönem Wetter, wie ich es zum Glück bei meinem Besuch hatte.

Dann lässt es sich in einem der zahlreichen Fischrestaurants an den Piers besonders gemütlich sitzen.

Bei Regen lohnt sich unter Umständen noch der Besuch des großen Meeresaquariums, das bei Touristen sehr beliebt ist.

Boston USA Boston Harbor Walk Waterfront

Quincy Market – Ein Paradies für alle Fastfood-Fans

Am Quincy Market kommst Du auf der Tour des Freedom Trails automatisch vorbei, und es ist auf jeden Fall ein Erlebnis in die Markthalle reinzugehen.

Einige Male tief durchatmen vorher und sich nochmal sammeln (denn es ist leider meistens schrecklich überfüllt drinnen) und dann ab ins Getummel!

Es ist nahezu unmöglich, an dem ganzen Essensangebot und den vielen verschiedenen Gerüchen vorbeizugehen, ohne mindestens eine Köstlichkeit auf der Hand mitzunehmen.

Klassiker ist da wohl die typisch neuenglische „Lobster Roll“, ein Hummerbrötchen.

Aus allen Nationen der Welt wird hier an unzähligen Ständen meistens Fastfood aller Art angeboten. Du solltest keine kulinarischen Gourmetspezialitäten erwarten, aber wer gerne mal dies und das probiert, ist hier trotzdem goldrichtig!

Außerdem ist das historische Gebäude mit der riesigen Kuppel inmitten des Faneuil Hall Market Places auch so hübsch anzusehen.

Ein Touristenmagnet sind auch die Straßenmusiker, Künstler und Artisten, die immer rund um den wuseligen Quincy Market zu finden sind.

Boston USA Quincy Market Fastfood Freedom Trail
Quincy Market - Das Paradies für alle Fastfood-Fans
Boston USA Quincy Market Freedom Trail

North End – Das “Little Italy“ Bostons

Boston USA italienisches Viertel North End Little Italy
Im Italienischen Viertel North End
Boston USA italienisches Viertel North End Little Italy
Im Italienischen Viertel North End

Auch durch das italienische Stadtviertel North End wirst Du automatisch geführt, wenn Du den Freedom Trail begehst.

Dieses „Little Italy“ Bostons ist aber unbedingt auch einen Streifzug abseits der roten Linie wert, vor allem in den Abendstunden erwacht es richtig zum Leben.

Schon wieder ein Paradies für alle Naschkatzen! 🙂

Abends steht man Schlange, um in einem der unzähligen, und übrigens hervorragenden, italienischen Restaurants einen Platz zu ergattern.

Tagsüber gibt es einen riesigen Andrang um das Gebäck von „Mike`s Pastry“. Zuckerschock vorprogrammiert! 😉

Die bekanntesten historischen Gebäude sind wohl das frühere Wohnhaus des Freiheitskämpfers Paul Revere aus dem 18. Jahrhundert und die im klassischen Kolonialstil erbaute Old North Church.

Verpasse auch auf keinen Fall den auf einem Hügel gelegenen Friedhof „Copp‘s Hill Burying Ground“ mit Gräbern aus der Gründerzeit und einem tollen Ausblick über die Stadt.

North End ist wie Beacon Hill eines meiner absoluten Lieblingsviertel Bostons!

Ich liebe einfach diese urigen, alten Backsteinhäuser, die kleinen versteckten Feinkostgeschäfte und Bäckereien mit frischen Ciabattas und süßen Gebäckspezialitäten.

Mein Tipp: Lass Dich am besten einfach kreuz und quer durch das authentische  Viertel treiben auf der Suche nach den einladendsten Trattorias in den kleinen Seitengassen.

Boston USA North End Old North Church Freedom Trail
Old North Church
Boston USA North End Little Italy
Boston USA North End Friedhof Freedom Trail
Der Friedhof Copp's Hill Burying Ground im North End Stadtviertel

Rose Kennedy Greenway – … und noch eine Ruheoase;-)

Der Rose Kennedy Greenway ist ein neu angelegter, langgezogener Grüngürtel mit verschiedensten Kunstinstallationen.

Früher führte hier die Autobahn entlang, die nun in einen unterirdischen Tunnel befördert wurde und dieser tollen Parkanlage weichen musste.

Überall gibt es tolle Sitzgelegenheiten wie zum Beispiel Doppelschaukeln für Erwachsene, kleine, kreativ angelegte Plätze, Brunnen und Skulpturen.

Inmitten der ca. eine Meile langen Grünanlage kannst Du einen Biergarten besuchen, was in den USA wirklich nicht selbstverständlich ist.

Und auch Food Trucks stehen im Sommer an verschiedenen Stellen zur Verpflegung bereit. Mein Highlight auf dem Rose Kennedy Greenway ist das wunderschöne nostalgische Karussell mit Tieren, die in Neuengland beheimatet sind.

Statt den traditionellen Pferden gibt es hier Hummer, Seepferdchen, Waldtiere, Falken…. alle sind von einem Bildhauer aus Fiberglas handgefertigt und eines schöner und detailreicher als das andere! 🙂

Boston USA Rose Kennedy Greenway Skyline
Rose Kennedy Greenway
Boston USa Karussell Rose Kennedy Greenway
Karussell auf dem Rose Kennedy Greenway
Boston USa Karussell Rose Kennedy Greenway
Karussell auf dem Rose Kennedy Greenway

Boston USA Bookshop

Ich hoffe, dass Dir meine persönlichen Boston Highlights gefallen haben und sie Dir bei der Reiseplanung helfen.

Vielleicht schließt auch Du die Stadt ebenso ins Herz wie ich.

Was mich total begeistert: Sobald es mir irgendwo in Boston zu hektisch wird, gibt es in Laufnähe eine Ruheoase, in der ich wieder entschleunigen kann.

Einfach eine charmante Großstadt, die sich nicht nach Metropole anfühlt, und in die ich immer, immer wieder gerne zurückkehre!

In diesem Sinne: SEE YOU SOON, BOSTON – meine Perle Neuenglands!

Hat Dir der Artikel gefallen? War er für Deine Reiseplanung hilfreich?

Ich freue mich sehr, wenn Du Deine Anmerkungen, Fragen oder Ergänzungen in einem Kommentar unter diesem Beitrag mit mir teilst. 🙂

Liebe Grüße,

Deine Sabrina